Bus-Tagesfahrt Leiden der HGGB

„Es ist 7 Uhr morgens am Busbahnhof Benrath. – 31 unternehmungsfreudige HGGB-Mitglieder steigen in einen modernen Reisebus zu einer Fahrt nach Leiden.

Leiden? Wo genau liegt diese so prächtig beschriebene Stadt und welche Highlights erwartet die Gruppe dort? Antworten hierauf und darüber hinaus viele interessante historische und geschichtliche Hintergrundinformationen vermittelt der unterhaltsame Reiseleiter während der 3½-stündigen Fahrt ins Nachbarland, das bekannt ist für seine Fahrrad liebende Bevölkerung, für Windmühlen, für Tulpen, für Grachten und für berühmte Maler.

Und genau dies alles bietet Leiden, eine Stadt im Westen der Niederlande, in der Provinz Südholland, die ihre Entstehung bis in die Römerzeit zurückführen kann. Leiden liegt im Delta des Rheins: der Oude und der Nieuwe Rijn sind die Väter der vielen herrlichen Grachten.

Bei bestem Frühsommerwetter erwartet die Gruppe eine sehr interessante und informative Stadtführung entlang der zahlreichen malerischen Grachten, durch verwinkelte Gässchen und über kleine Brücken. Und hinter jeder Ecke lauert eine neue Überraschung, wie die wunderschönen versteckten kleinen Innenhöfe, Hofjes genannt, viele historische Denkmäler, die älteste Universität der Niederlande und zahlreiche Museen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause folgt als krönender Abschluss dieses Stadtbesuchs eine genussvolle Grachtenfahrt, bei der so manche Brücke so niedrig wird, dass „Kopf einziehen!“ zur wichtigsten Anweisung des Tages wird.

Was macht Leiden noch bedeutend? Ja natürlich, es ist die Geburtsstadt des berühmten Malers Rembrandt, in der er seine jungen Jahre verbrachte, die Malerei erlernte und die Stadt prägte.

Und nicht zu vergessen: Die erste Tulpe blühte in Leiden. Ursprünglich im asiatischen Raum beheimatet, fand die Tulpenzwiebel Ende des 16. Jahrhunderts ihren Weg über die Türkei und Wien hierher.

Mit vielen schönen Eindrücken, neuen Erkenntnissen und dem Gefühl, einen rundum gelungenen Tag erlebt zu haben, kehrt die Reisegruppe am Abend nach Benrath zurück. Ein herzliches Dankeschön geht an Hannelore Prumbaum, die diesen Ausflug erneut hervorragend organisiert hat.“